Österreich - Wien - X. Maria - Josefa Park

Wettersäule im Maria-Josefa Park ( heute Schweizergarten ) errichtet von der Gemeinde Wien unter Bürgermeister Dr. Karl Lueger im Jahr 1906. Zu erkennen ist ein Wettertelegraph, eine Weltuhr, zwei Glocken und ein Läutwerk.

Im Stadt- und Landesarchiv von Wien findet sich unter Nr. M511/13 folgender Vermerk:
1905 Seite 233 " Der Stadtrat genehmigte am 23. November das Detailprojekt für die Errichtung eines Wetterhäuschens um den Kostenbetrag von 9300 Kronen. Dieses Wetterhäuschen ist das schönste und größte unter den bisher in Wien errichteten. Außer den in der Regel auf Wetterhäuschen befindlichen Instrumenten, wird eine Weltuhr nach dem System des Realschuldirektors Theodor Lauda in Leitmeritz besonderes Interesse erregen. Von den übrigen Instrumenten sind noch hervorzuheben, ein Erdthermometer und ein Lambrechtscher Wettertelegraph.

Die Ausführung des Wetterhäuschens erfolgte durch die Firma Heinrich Kapeller, während die Weltuhr samt Glockenspiel von dem Uhrmacher Rapf ausgeführt wurde."

zum Maria-Josefa Park:
Nach Abtragung des Linienwalles (Verteidigungslinie um Wien) 1890 und der Eingemeindung der Vororte Wiens, entstanden auf den neuen Freiflächen einige Parkanlagen. So legte das Stadtgartenamt 1904 auf ehemaligen Lagerplätzen zwischen Südbahnhof und Arsenal, den Maria-Josefa-Park an. 1919, nach Ende des Ersten Weltkrieges, wurde diese Anlage - anlässlich der Hilfsaktionen der Schweiz- in Schweizergarten umbenannt.

Recherchen: Hans Dieter Eisterer, ehem. Leiter des Gartenbaumuseums Wien
Ansichtskarte: Paul Bächtiger


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